Is kla xD

“Bei einem minimalen Gewicht von 2,70 kg verfügt das Inspiron 1525 über ein 15,4-Zoll-WXGA-LCD-Display, Original Windows® XP Professional, eine integrierte Grafikkarte, 1 GB Arbeitsspeicher (2 DIMMs), ein CD-RW/DVD-Laufwerk und einen Akku mit 4 Zellen. Das Gewicht hängt von der Konfiguration und von fertigungsbedingten Unterschieden ab.”

Und, wie schwer ist euer Betriebssystem?

Autsch-Liste #1

Gegebenheit: Knie dumm verdreht, bei dem Versuch, mich auf den Stuhl zu setzen.
Symptome: Wenige Sekunden anhaltender Schmerz im linken Knie, anhaltendes Pochen knapp unter der Kniescheibe
Diagnose/Anmerkung: Ich werde alt ;_;
Rating: = holt mir ein Pflaster

Schlussfolgerung/Vorbeugungsmaßnahme: Immer schön geschmeidig bleiben & hin und wieder das Knie in nicht ganz alltägliche Richtungen drehen und wenden

1. Eintrag Autsch-Liste

Als anerkannter Tollpatsch und nicht immer ganz beschwerdefreier Mensch, habe ich beschlossen, mir aus gegebenem Anlass eine Autsch-Liste anzulegen. Das ganze soll mir (und vielleicht auch anderen Menschen) dabei helfen, eine Übersicht über Dinge, die weh tun, auf zu stellen, damit ich eine Übersicht habe, was man lieber sein lassen sollte und was nicht.

Als Einleitung:Bewertung der Einträge (oder auch… Legende genannt):

= lächel ich drüber
= holt mir ein Pflaster
= Schmerztabletten! JETZT!
= Pflaster&Schmerztabletten&Liebe&Zuneigung
= Sanitäter!!!
= omg, ich sterbe!

Besondere Kinder

Das mein Tag, der bisher wundervoll verlaufen ist, durch einen Besuch im nahe anliegenden Supermarkt dermaßen getrübt wird, hätte ich nicht gedacht.
Frohlockend machte ich mich auf den weiten Weg von etwa 200 Metern mit Zwischenhalt bei der Sparkasse, um ein paar Dinge zu kaufen, die hierbei absolut nichts zur Sache tun. Ohne etwas Böses zu ahnen, bummle ich also durch die Gänge, sammle mir ein paar Sachen (4, um genau zu sein) ein und schlendere zur Kasse. Da die Schnellkasse auf den ersten Blick fürchterlich überfüllt aussieht, entschließe ich mich dazu, mich an eine ‘normale’ und relativ leere Kasse zu stellen. Eine nette Dame vor mir weißt mich jedoch darauf hin, dass vorne im Moment ein wenig Stillstand auf Grund falscher Preise oder so herrsche, ich könnte mich doch an der besagten Schnellkasse mit meinen paar Sachen anstellen. Ein wenig verwundert wende ich mich also um und erblicke: eine beinahe leere Schnellkasse! Mit einem schiefen Lächeln zuckel ich also zurück.

Warum die Kasse so leer war, darüber möchte ich keine Vermutung anstellen.
Nun, der Grund für meine angepisste Stimmung gerade war aber weniger die Kasse, sondern eher die zwei Männer, die vor mir Position bezogen haben. Ich will ja keine Vorurteile schüren oder ähnliches… nein, ich auf gar keinen Fall – aber es sind zwei Gothics. Zumindest sehen sie so aus. Im ersten Moment tut das für mich ja nichts zur Sache, aber die nächsten zwei Minuten stellen sich als echte Herausforderung für meine Selbstbeherrschung dar.
Ich persönlich hege ja eine leichte Abneigung gegen Menschen, die sich inmitten von hundert anderen (und unbeteiligten!) Menschen lautstark über etwas unterhalten. Diese Zwei gehören dazu. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, gehören sie auch noch zu meinem Feindbild der Menschen “Ich rede laut und gekünstelt Schwachsinn, um die Aufmerksamkeit aller Umstehenden auf mich zu ziehen”. Und was die Beiden dann auch noch von sich geben!
“Apropos Eier! Dein Weihnachtsgeschenk wird was mit Eiern zu tun haben!” – Interessant. Echt.
“Ich, als nicht-christlicher Mensch, weigere mich seit Jahren dagegen, christliche Feiertage zu zelebrieren.” – Deine Stimmlage verrät, dass du diesen Satz zu Hause vor dem Spiegel geübt hast. Und zwar schlecht.
“Na dann schenke ich dir das zur Wintersonnenwende!” – Argh!
Kennt ihr diesen Gesichtsausdruck, der einen manchmal beschleicht, wenn man irgendetwas Schwachsinniges zum 100. Mal hört? Diesen… “Uargh, halt die Klappe, ich krieg die Krise!”-Ausdruck? Ja, genau der zeichnet nun tiefe Furchen in mein Gesicht. Die Kassiererin sieht auch nicht sehr beglückt aus, findet das Ganze bestimmt genauso uninteressant und unlustig wie ich. Die zwei quasseln oder brüllen eher weiter, sind dann endlich dran.
“Kassenbon?”
“Nee, brauch ich nicht.” Die etwas angesäuerte Kassiererin schmeißt ihn weg. “Davon werd’ ich bestimmt nicht sterben!” ACH! ECHT???
Die Blicke, die die Kasserierin und ich austauschen, sprechen Bände. Aber gut, es ist ja überstanden. Gott sei Dank! JA! GOTT SEI DANK! Ich, als nicht-christlicher Mensch, benutze seit Jahren den Auspruch “Gott sei Dank”!

Nebenbei. Sie haben eine Flasche Sprite gekauft. Cola hätte viel besser zu ihrem Image gepasst.

Der Wille schreit und will sich formulieren lassen doch die Tasten, auf denen meine Hände liegen, bleiben stumm. Der Körper streikt.
Im Angesicht einer Veränderung, die einen Schubs zum Anlaufen braucht, fühle ich mich gelähmt und angespornt zugleich, mein Geist führt einen Krieg gegen den aggressiven Verstand.
Es steht Traum gegen Angst, Hoffnung gegen Zweifel.
Der Faden des Mutes wird von scharfen Zähnen angenagt.
Im Kopf plärren Kriegeshymnen und das Herz summt Liebeslieder.

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